Der Bereich zwischen knöchernem Schulterdach und Oberarmkopf heisst Sehnengleitraum oder subacromialer Raum. Hier befindet sich ein Schleimbeutel, welcher den Sehnen (Rotatorenmanschette) das freie Bewegen ermöglicht und sie somit auch vor Abnutzung und Entzündung schützt.

In Höhe des Handgelenkes spannt sich zwischen Daumen- und Kleinfingerballen ein breites Band aus.. Dieses Band ist das Dach eines Kanals (Karpaltunnel), der u. a. einen wichtigen Handnerven – den Nervus medianus – enthält. Bei dieser Erkrankung, em sogenannten Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist dieser Kanal zu eng und es wird auf den Nerven Druck ausgeübt. Frauen sind etwa dreimal häufiger davon betroffen als Männer.

Endoskopische Durchtrennung des Ligamentes

regionale Anästhesie

vorwiegend ambulant

Vollbelastung sofort

nicht erforderlich

Ohne Beschränkung

Ca. 1 Woche (abhängig von der Tätigkeit)

Endoskopische Operationstechnik

Die kleine Operationswunde bei der endoskopischen Operation verursacht, im Vergleich zur offenen Operationstechnik deutlich seltener Narbenprobleme. Man muss jedoch mit einer etwas höheren Komplikationsrate rechnen. Es besteht die Gefahr der Verletzung des Nervus medianus, insbesondere eines kleinen Seitenastes, der zum Daumen führt. Wenn der Karpaltunnel bei der Operation nicht vollständig eröffnet worden war, muss später evtl. noch einmal operiert werden.